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Tourcode 767726-01

Datum: 10. Januar bis 16. Februar 2017

Reisebegleitung: Henryk Wolski, Historiker

Wie viele ungewöhnliche Reisen bietet uns die Erde? Sicherlich einige und jede für sich einzigartig. Aber die Halbumrundung eines Kontinents, und dann auch den der Antarktis, lässt sich schwer überbieten. Diese Reise führt in Regionen, in der vor gut einhundert Jahren noch niemals ein Mensch seinen Fuss gesetzt hat – der Atem der ersten und berühmten Entdecker ist allgegenwärtig. Hinzu kommt eine atemberaubende Natur – riesige Tafeleisberge kreuzen unseren Weg und schroffe Bergketten bilden die Kulisse einer komplett von Menschen unberührten Küste. Hier ist die Heimat fast aller Pinguinarten, darunter auch die des Kaiserpinguins. Aber auch Wale, Robben und seltene Seevögel sind zu beobachten, während sich unser Schiff seinen Weg durch manchmal undurchdringbar scheinendes Packeis bahnt. Die Route entlang der Phantomküste wird selten gefahren, nur auf der kleinen Insel Peter I., so die Historiker, haben eine überschaubare Anzahl von Menschen ihren Fuss auf das Land gesetzt. Auch Spuren der berühmten Forscher und Entdecker finden wir, wenn der Kontinent fast halbumrundet ist. Das Ross Meer war Ausgangspunkt vieler erfolgreicher und berühmter Expeditionen, auch von Shackleton, Amundsen und Scott. Hier wurde Geschichte geschrieben und die Hütten von Scott und Shackleton zeugen noch heute davon. Der gegenwärtigen Forschung wird in der USForschungsstation am McMurdo Sound Zeit gewidmet. Nehmen wir die seltene Gelegenheit wahr, an einer der unglaublichsten Reisen in eine faszinierende Welt aus Eis einzutauchen.

Film: Antarktis - Halbumrundung 2013

1. Tag: Frankfurt - Buenos Aires
Flug von von Frankfurt nach Buenos Aires mit der Lufthansa.

2. Tag: Weiterflug
Ankunft in Buenos Aires, Transfer zum Inlandflughafen und Weiterflug nach Ushuaia. Transfer in Eigenregie ins Hotel.

3. Tag: Ushuaia - Einschiffung
In der südlichsten Stadt der Welt haben Sie nochmals die Möglichkeit einzukaufen, oder ganz einfach einen Stadtbummel zu machen. Die Einschiffen auf die «MV Ortelius» erfolgt am Nachmittag. Durch den wunderschönen Beagle Kanal geht die Fahrt hinaus auf die Drake Passage.

4. / 5. Tag: Auf See
Fahrt in Richtung Süden durch die Drake Passage in Richtung Antarktische Halbinsel. Die Wasserstrasse ist 700 Seemeilen breit und frei von Inseln, was dem Antarktischen Zirkumpolarstrom die Möglichkeit gibt, als einzige Meeresströmung den gesamten Globus zu umfliessen.

6. Tag: Antarktische Halbinsel
Willkommen in der Antarktis. Wir haben den Zipfel des Antarktischen Kontinents erreicht. Wir kreuzen durch den traumhaften Lemaire-Kanal und planen eine erste Anlandung auf Plénau Island, wo See-Elefanten am Strand dösen. Aber auch Eselspinguine, Südliche Skuas und Möwen brüten hier. Anschliessend besuchen wir Petermann

Island mit grossen Kolonien von Adéliepinguinen, Eselspinguinen und Blauaugenkormoranen. Die Insel ist benannt nach dem deutschen Geografen August Petermann, der Mitglied der Deutschen Antarktisexpedition von 1873-1874 war.


7. Tag: Polarkreis
Südwärts durch die Penola Strait überqueren wir den Polarkreis und erreichen zuerst Cape Flying Fish und etwas später Detaille Island, wo wir eine Anlandung versuchen. Auf beiden Anlandestellen sehen wir Adéliepinguine.

10. Tag: Peter I Island
Peter I Island oder im norwegischen Peter I Oy ist eine unbewohnte 19 Kilometer lange, fast völlig von Eis bedeckten Vulkaninsel in der Bellingshausen Sea. Sie wurde vom russischen Seefahrer Fabian von Bellinghausen im Jahre 1821 entdeckt und wird sehr selten besucht.

8. / 9. Tag: Bellinghausen Sea
Dieses Gewässer wurde nach dem russischen Entdecker Fabian Gottlieb von Bellingshausen genannt. Als Leiter der ersten russischen Südpolarexpedition, überquerte Bellingshausen im Jahr 1820 als Erster den 70. südlichen Breitengrad und gilt somit als Entdecker des antarktischen Festlandes.

11. - 16. Tag: Amundsen Sea
Endlich kommen wir in Regionen, wo wir das erste Packeis erreichen sollten. Tage voller Expeditionsgeist liegen vor uns. Die «MV Ortelius» kreuzt in den nächsten Tagen durch das Pack- und Treibeis der Amundsen Sea. Wir werden begleitet von vielen Bewohnern der antarktischen Regionen: Orkas, Minkwale, Eissturmvögel und Riesensturmvögel.

Aber auch hoffentlich Kaiserpinguine werden wir entdecken, wenn wir nah an der Küste des Antarktischen Festlandes kreuzen. Sollten die Eisbedingungen günstig sein, planen wir eine Anlandung auf Shephard Island im Marie Byrd Land, wo eine Kolonie Zügelpinguine brütet.


17. Tag: Ross Ice Shelf
Wir erreichen die Ross Ice Shelf-Kante. Bis zu 40 Meter hoch ragt das Eis aus dem Wasser. In der Bay of Whales startete Roald Amundsen seine Expedition zum Südpol, den er am 14. Dezember 1911 als erster Mensch erreichte.


18.-23. Tag: Ross Eisschelf
Die hiesigen Gewässer sind bekannt dafür, die Heimat der grössten Pinguinart, der Kaiserpinguine, zu sein. Riesige Tafeleisberge kreuzen unseren Weg und wir befinden uns in einem Gebiet, wo das Schelfeis in etwa die Grösse von Frankreich besitzt. Die British National Antarctic Expedition von 1901 bis 1904, besser bekannt als Discovery-Expedi -

tion, sollte wissenschaftliche Untersuchungen und geografische Erforschung in einem damals fast völlig unberührten Kontinent durchführen. Mit dieser Expedition begannen die Karrieren vieler Männer, die später zu Hauptfiguren im «Heldenzeitalter» der Antarktisforschung werden sollten, darunter Robert Falcon Scott, der die Expedition leitete, Ernest Shackleton, u.v.a. Als Wegbereiter

für spätere Unternehmungen ist die Discovery-Expedition als wichtiger Meilenstein in die Geschichte der Antarktisforschung eingegangen. Wir planen Landgänge auf Cape Royds und besuchen die Expeditionshütte von Shackleton und hoffentlich Cape Evans mit der Hütte von Scott.


Auf dem Plan stehen ausserdem Besuche der US-Station McMurdo und der neuseeländischen Scott-Base. Vom Castle Rock haben wir einen grossartigen Blick über das Ross Eisschelf in Richtung Südpol und das Taylor-Valley ist als eines der «trockenen» Täler der Antarktis mit der Oberfläche des Mars vergleichbar. Hier endet das Eis abrupt und legt eine ausgetrocknete Vegetation frei, die ausser

Flechten, die sich an den Felsen klammern, nichts wachsen lässt. Es ist ein unwirkliches Erlebnis, einen Fuss in diese Täler zu setzen und die von Wind geprägten Felsformationen zu sehen. Das Ross Eisschelf gehört zu den beeindruckendsten Naturwundern der Erde und es wird unvergesslich bleiben.

24. - 25. Tag: Westküste Ross Sea
Wir fahren nach Norden entlang der östlichen Westküste der Ross Sea und passieren die Drygalski Ice Tongue und die italienische Station in Terra Nova Bay. Das küstennahe Gebirge erhebt sich in Victoria Land mit dem Mount Minto bis auf 4.163 Meter über Meer.

26. Tag: Cape Adare
Hier betrat der Norweger Carsten Borchgrevink im Jahr 1895 als erster Mensch den antarktischen Kontinent und überwinterte dort im Jahre 1899. Die Hütte steht noch heute und kann besichtigt werden. Cape Adare beheimatet die grösste Kolonie von Adelie-Pinguinen der Welt.


27. Tag: Auf See
Ein Seetag liegt vor uns, an dem wir dem interessanten Bord- und Lektorenprogramm folgen können.

28: Tag: Scott Island
Wir kreuzen entlang Scott Island.

29. - 31. Tag: Auf See
Wieder drei Tage auf See, wir fahren mit Kurs nach Norden, bevor wir Campbell Island erreichen. Ein langer Fussweg führt auf das Plateau zu den Nestern der Königsalbatrosse.


32. Tag: Campbell Island
Ein weiterer Höhepunkt unserer Expeditions-Kreuzfahrt: Die subantarktische Insel gehört seit 1998 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Die Vulkaninsel liegt etwa 700 Kilometer südlich des neuseeländischen Festlandes und wartet mit eigentümlicher Fauna auf und einige der hier vorkommenden Tierarten sind sehr selten und teilweise en-

demisch, wie die wieder entdeckte Campbell-Ente. Königsalbatrosse brüten im Tussockgras, gemeinsam mit Felsenpinguinen und Eselspinguinen. Nachdem im 18. Jahrhundert See-Elefanten fast bis zu ihrer Ausrottung hier gejagt wurden, haben sich viele dieser grössten Robbenart aber heute hier wieder angesiedelt. Mit etwas Glück sehen wir den vom aussterben bedrohten Gelbaugenpinguin.

33. - 34. Tag: Auf See
Die letzten Seetag auf dieser fantastischen Expeditions-kreuzfahrt. Nochmals können wir das Erlebte Revue passieren lassen. Nur wenige Menschen vor uns hatten das Glück, den Antarktischen Kontinent halb umrundet zu haben und wir können uns glücklich schätzen, zu diesem kleinen Kreis zu gehören.

35. Tag: Bluff - Ausschiffung
Der Südzipfel der neuseeländischen Südinsel ist erreicht und wir schiffen in Bluff aus. Ein Gruppentransfer bringt uns nach Invercargill, wo wir noch einmal übernachten.

36. Tag: Rückflug
Über Christchurch und Sydney geht die Reise zurück nach Deutschland.

37. Tag: Ankunft
Ankunft in Frankfurt.



Alle hier dargestellten Reiseverläufe dienen der groben Orientierung. Das Programm kann sich durch lokal vorherrschende Eis- und Wetterbedingungen, Verfügbarkeit von Anlandungsorten, sowie Tierbeobachtungsmöglichkeiten vor Ort laufend ändern. Der endgültige Reiseverlauf wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt. Flexibilität ist Grundvoraussetzung bei Expeditionsreisen.



Angaben und Deckplan zur «M/V Ortelius» hier...

Nützliche Tipps für Ihre Reise finden Sie hier...

Mit an Bord der M/v Ortelius sind zwei
AS 355 F2 Ecureuil-2 Hubschrauber


Mehr über die Hubschrauber erfahren Sie hier...





Verlangen Sie die detaillierte Dokumentation zu dieser Expedition hier...

Diese PolarNEWS - Leserreise wird mit unserem Partner Ikarus Tours durchgeführt.

PREISE FÜR POLARNEWS - EXPEDITION

Alle Preise in EURO pro Person - inkl. Heliflüge EURO
4-Bett Kabine, mit Bullauge 25'590
3-Bett Kabine, mit Bullauge 26'690
Zweibettkabine, mit Bullauge 30'690
Zweibettkabine, mit Fenster 31'590
Deluxe 33'290
Superior 34'490
   
Einzelkabine, mit Bullauge 49'340
Einzelkabine, mit Fenster 50'840
   
   
EZ-Zuschlag Landprogramm bei Buchung einer halben Kabine 350
innerdeutsche Anschlussflüge 90
Anschlussflüge ab/bis Wien 290
Anschlussflüge ab/bis Zürich 290
innderdeutsche Bahnanreise (Rail&Fly) 86



Inbegriffene Leistungen:
● deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Frankfurt
● Flug in Economyklasse ab Frankfurt nach Buenos Aires mit Lufthansa
● Flug in Economyklasse ab/bis Buenos Aires nach Ushuaia mit Aerolineas Argentinas
● Flug Invercargill - Sydney - Frankfurt mit Air New Zealand + Lufthansa
● 1 Übernachtung in Buenos Aires inkl. Frühstück
● 1 Übernachtung in Invercargill inkl. Frühstück
● Transfer und Stadtrundfahrt in Buenos Aires
● Transfer vom/zum Hafen in Ushuaia
● Schiffsreise in der gebuchten Kategorie
● alle Mahlzeiten an Bord
● Kaffee, Tee und Wasser an Bord
● alle Ausflüge und Landgänge laut Programm
● wissenschaftliche Vorträge an Bord
● Flughafen- und Abflugtaxen
● Hafengebühren
● ausführliche Reisedokumentationen
● Taschenbuch «Reisebegleiter Antarctica»

Nicht inbegriffenen Leistungen:
● nicht aufgeführte Malzeiten
● Trinkgelder
● alkoholische Getränke + Softdrinks an Bord
● Versicherungen
● evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen
Anzahlung bei Buchung 10% des Reisepreises
Restzahlung 30 Tage vor Abreise

Stornobedingungen
Bis 90 Tage vor Reisebeginn 20% des Reisepreises
89 - 60 Tage vor Reisebeginn 50% des Reisepreises
59 - 0 Tage vor Reisebeginn 100% des Reisepreises

Henryk Wolski, geboren 1951 im polnischen Slupca, studierte an der Technischen Universität in Poznan/Polen Maschinenbau. Er schloss sein Studium als Diplomingenieur ab und arbeitete anschliessend einige Jahre in einem Schiffsmotorenwerk. Schon von Kindheit an war Henryk ein begeisterter Segler, und noch während des Studiums erwarb er das Patent als Skipper für Hochsee-Yachten. Schliesslich machte er sein Hobby zum Beruf und arbeitete zunächst als Segellehrer und Skipper für die Hochsee-Yachtschule «Nordsee» in Bremen.

1989 gründete er seine eigene Firma «Henryk's Sailing». Schwerpunkt ist für Henryk Wolski bis heute das sogenannte Konzeptsegel. Seine Törns stehen meist unter einem historischen Motto, z. B. «Auf den Spuren des Odysseus».

Ferner hat Henryk Wolski seit vielen Jahren grosse Expeditionen mit vorbereitet und durchgeführt. So nahm er beispielsweise an der Expedition ICESAIL von Arved Fuchs teil. Ziel der Expedition war die Umrundung des Nordpols auf einem Segelschiff durch die Nordwest- und die Nordostpassage. Die Expedition dauerte vier Jahre. 1993 wurde die Nordwestpassage bezwungen; die Durchfahrung der Nordostpassage gelang erst 2002 im Rahmen einer weiteren Expedition. Weiterlesen…

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